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Kommentare und Reaktionen zur Vereinsauflösung (Februar 2021)


01.01.2021, 22:53

Lieber Herr Brunnbauer!

Danke für Ihren Brief, in dem Sie uns mitgeteilt haben, dass Sie das Projekt „pro Nachbar“ demnächst beenden. Schade, denn es war eine wirklich gute Initiative! Ich arbeite bei noch einem Projekt mit, wo es darum geht, die Nachbarn zur Tat zu motivieren, wenn sie etwas Außergewöhnliches bemerken.  Dieses Projekt wird im 5. Bezirk durchgeführt und heißt „StoP Partnergewalt“ und hat zum Ziel, dass Nachbarn die Polizei holen oder eine paradoxe Intervention versuchen, wenn sie Schreie aus der Nachbarwohnung hören. Aufmerksame und tatbereite Nachbarn sind sehr wichtig für ein gutes Zusammenleben. 

Ich danke Ihnen, Herr Brunnbauer, für Ihren jahrelangen Einsatz zur Bekämpfung der Einbrüche und wünsche Ihnen ein gutes und gesundes Jahr 2021.  

Mit besten Grüßen
Lore B.


22.12.2020, 18:46
Lieber Karl,

es ist schade, aber eigentlich typisch. Kaum hat die Initiative erreicht, dass Einbrüche usw. verringert wurden, findet die Polizei es schon nicht mehr nötig, mitzuspielen. Traurig!

Du persönlich hast Herausragendes geleistet. Alle Interessierten europaweit können Dir danken.

Du wirst eine andere erfüllende Tätigkeit finden.

Danke nochmals für alles, und bleibt (Du und Elfi) gesund!

Frohe Weihnachten!

Christl und Hermann


22.12.2020, 15:36

Lieber Karl, 

einmal geht alles zu Ende. Leider ist es nicht gelungen, eine(n) Nachfolger(in) zu finden, der oder die Dein großes Werk hätte fortsetzen können. Aber es ist klar, so einen wie Dich, der sich mit Enthusiasmus, Sachkenntnis und Engagement für die Nachbarschaftshilfe einsetzt, findet man nicht so leicht. Trotzdem hast Du mit Deinem langjährigen Wirken in Österreich und mit der Gründung der EUNWA unübersehbare Spuren gesetzt und in vielen Menschen das Bewusstsein geweckt, dass wir im Kampf gegen Verbrechen, Einbruch, Betrug und Diebstahl nicht alleine sind – es müssen nur alle Betroffenen und Gefährdeten nachbarlich zusammenarbeiten und aufeinander schauen. Ich bin überzeugt, dass Dein Beispiel in naher oder fernerer Zukunft aufgegriffen wird. 

Für Dich persönlich bin ich froh, dass Du Dich zu diesem Schritt durchgerungen hast. Du bist alt genug, um Dich zur Ruhe zu setzen. Auch Elfi hat es verdient, von den vielfältigen Belastungen, die Deine Aktivitäten auch ihr gebracht haben, erlöst zu werden, sodass Ihr den weiteren Lebensabend gemeinsam ohne die täglichen Aufregungen des ProNachbar-Betriebs genießen könnt. 

Christa und ich wünschen Euch beiden ein gesundes und geruhsames Weihnachtsfest und einen schönen Jahreswechsel. Möge das Jahr 2021 besser verlaufen als 2020. Wir freuen uns, bald wieder mit Euch zusammenzutreffen und über schöne Dinge zu plaudern. 

Inzwischen herzlichst: 

Günter und Christa


21.12.2020, 15:34

Lieber Karl

Das ist sehr traurig dass so eine hervorragende Arbeit nicht genug Würdigung findet. Ich fands großartig.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute und bleibt gesund, 

Alles Liebe
Mony H.


21.12.2020, 15:34

Hallo lieber Karl! 

Eine traurige Nachricht, die ich hier lesen musste, aber verständlich habe eigentlich gehofft, dass wir 2021 endlich weiter tun könnten evtl. unter der Leitung von Roland.Es ist nicht  so. Nun hätte ich noch eine Frage, soll ich bei meinen Gönner bez. Vorstandsmitglied und der Polizei mich verabschieden?

Danke für die Zusammenarbeit.

Liebe Grüße Peter K.


21.12.2020, 12:19

Sehr geehrter Hr. Brunnbauer,

danke für Ihre hingebungsvolle Arbeit zu mehr Sicherheit für den Nachbar. Schade, dass Sie mit Feber 21 Ihr Werk beenden.

Meine guten Wünsche für Ihre künftigen Aktivitäten, die sicher schon auf Sie warten.

Mit Gruß
Sonja A. P.


21.12.2020, 09:55
Das ist sehr schade!

Wer sich von Euch trotzdem noch für die Sicherheit einsetzen möchte, kann sich gerne im Weißen Flügel Aufgaben suchen. Euch stehen unsere Türen weit offen!

Mittlerweile hat sich bei uns einiges getan. Eine Zweigstelle in Winterthur/Schweiz wird Anfang nächstes Jahr gegründet und unsere Mitgliederzahl hat sich mehr als verdoppelt, seit wir uns das letzte mal gesprochen haben. Wir haben derzeit eine Wirtschaftsprüfung, um die Mildtätigkeitplankette zu bekommen und dann steckt auch sehr viel Geld im Verein.

Ich würde mich sehr freuen von Euch zu hören!

LG.  Mario Sch.


20.12.2020, 21:22
Lieber Herr Brunnbauer,

diese Nachricht hat mich betroffen gemach, da proNACHBAR dank Ihres Einsatzes viel bewirkt hat.

Wie wäre es mit einer Petition an Bezirksvertretung und Polizei, die Zusammenarbeit wieder zu intensivieren? Es würden sicher viele proNACHBAR Sympathisanten mitmachen.

Mit meinen besten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest in ein gutes neues Jahr

Wolfgang F.


20.12.2020, 20:44
Lieber Karl,

das ist keine schöne Nachricht, daß diese mühevoll aufgebaute Organisation jetzt verschwinden wird.
Du hast unendlich viel Energie und Begeisterung in diese Idee gesteckt und damit auch viele andere motiviert.

Auch ich war angesteckt von der Idee und habe wenigstens einige Zeit mitgearbeitet. Eines ist von deinen Bemühungen jedenfalls geblieben: es haben sich Kontakte und Freundschaften entwickelt, die sonst einfach nicht stattgefunden hätten. Und das ist doch auch sehr wertvoll!

In diesem Sinne hoffe ich auf ein gemütliches Treffen, sobald es wieder verantwortbar ist, und wünsche Dir und Elfi eine friedliche Weihnachtszeit.

Fritz


20.12.2020, 20:12
Lieber Herr Brunnbauer!

Da bin ich nun baff – das ist keine gute Meldung zu Jahresende 🙁 – es tut mir wirklich leid um den Verein und v.a. Ihr Engagement und das Ihrer Mitglieder.

Mit Ihrer Arbeit haben Sie sicher zahlreiche Delikte verhindert/aufgeklärt bzw. auch die Menschen gewarnt. Ich habe immer gern auf der PRO NACHBAR-Homepage vorbeigeschaut. Auch mit meinen Beobachtungen/Erfahrungen deckt es sich, daß v.a. die Behörden sich um wirklich relevante Dinge wenig bis gar nicht kümmern, die Polizei beispielsweise beschäftigt sich dzt. lieber mit hochgradig gefährlichen „Coronasündern“, mit wirklich Kriminellen will man sich da natürlich nicht anlegen, könnte ja gefährlich sein.

Somit wünsche ich Ihnen weiterhin alles Gute, angenehme Feiertage 🎄 und für uns alle ein besseres Jahr 2021!

Mit lieben Grüßen
Marlene K.


20.12.2020, 17:56
Sehr geehrter Herr Brunnbauer,

die Nachricht ist nicht erfreulich. Ich kann mich noch gut an unsere ersten Kontakte wegen „PRO NACHBAR“ erinnern und an die vorerst gute Zusammenarbeit mit der Polizei. Schade, dass diese Kooperation nicht ausgebaut, sondern abgebaut worden ist. Da hätte wirklich Großes entstehen können. Aber Brunnbauer denkt, Politik/Behörde lenkt! Verzeihen Sie bitte diesen etwas flapsigen Ton.

Eines bleibt aber: Sie haben etwas versucht, es mit viel Einsatz in vielerlei Hinsicht voran getrieben und auch viel erreicht! Denn ein wichtiger Anteil für ein stärkeres Bewußtsein für richtiges Verhalten zur Kriminal-Prävention ist sicher Ihren und der Ihrer Mitstreiter*innen getätigten Anstrengungen geschuldet. Ich bin nur ein kleiner Bezirks-Politiker, aber nehmen Sie und Ihr Team meinen dafür umso größeren Dank für Ihren großartigen Einsatz für mehr Sicherheit in unseren Grätzeln entgegen!

Schade, dass diese Mühen von den Entscheidungsträger*innen nicht mehr geschätzt und genützt wurden.

Ich wünsche Ihnen und allen Unterstützer*innen ein frohes Fest, einen „Guten Rutsch“ und Gesundheit und verbleibe mit einem nochmaligen „DANKE“,

Ihr
Ernst P.


20.12.2020, 16:14

Sehr geehrter Präsident Brunnbauer,
Lieber Karl,
nun hast auch Du das Handtuch geworfen. Mein Vertsändnis für diesen Schritt hast Du. Ich habe bereits im Juni 2015 aufgegeben.

Im Zuge der groß angekündigten Aktion unserer Polizei mit dem Titel: „Sicherheit in der Gemeinde“ habe ich nach erfolgloser Anfrage bis zum BMI (2. Juni 2014) zur Weiterführung des Projektes, die Aktivität selbst in die Hand genommen und, zu mindest für meine Stadt Oberndorf bei Salzburg, ein Netzwerktreffen mit bevollmächtigten Verantwortungspersonen einberufen. Bedauerlicherweise sind von den geladenen 60 Personen nur 2 erschienen.
Das war der Todesstoss für meine jahrelangen Sicherheitsbemühungen für den Verein und meine Heimatstadt. Denn wenn nicht einmal mehr die Bevölkerung
an einem Dialog untereinander und mit der sie schützenden Exekutive hat, sind alle weiteren Bemühungen leere Kilometer.

Was bleibt sind die Fragen
1,) Wieso und mit welchen Argumenten verweigert die Polizei die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft?
2.) Wieso ist den BürgerInnen das Thema Sicherheit offensichtlich nicht wichtig?

ad 1.)

  • Das Hauptargument der Polizei ist der Datenschutz gegenüber dem Bürger. Damit kann jede Transparenz und Information der Arbeitseffizienz abgeblockt werden.
  • Viele staatlich betriebene Institutionen wollen keinen Einblick durch ehrenamtliche Mitarbeiter. Es könnten dadurch Verbesserungspotenziale aufgedeckt werden.

Diese Erfahrung habe ich nicht nur bei der Polizei gemacht.

ad 2.)

  • Die Sicherheit ist unseren Bürgern schon wichtig, nur möchten sie dabei nichts mit der Polizei zu tun haben und keine Aufgaben übernehmen. Für diese Inaktivität erfindet man genug Ausreden. Außerdem will man für nichts haftbar sein ob moralisch oder rein rechtlich.Ein gutes Beispiel ist das Verhalten in der derzeitige Pandemie. Jeder will im Krankheitsfall (Kriminalfall) vorrangig geschützt sein aber nur ein Teil hält sich an die gesetzlichen Vorgaben. Und ein kleiner Teil (leider oft Intelektuelle und Politiker) leugnet alle Tatsachen um Popularität zu gewinnen. Und diese Querulanten finden mit ihren Hirngespinnsten Verbreitung in den öffentlichen Medien.

    Kein Wunder wenn die Polizei bei diesbezügl. Demonstrationen tatenlos zusieht.

Ich blicke mit Sorge in die Zukunft und werde alles tun um meinen Enkelkindern meine Erfahrung und meine Weltanschauung verständnisvoll weiterzugeben.

Lieber Karl,

ich bedanke mich bei Dir für das großartige bürgerschaftliche Engagement. Du hast viel Beharrlichkeit gegenüber den Widerständen gezeigt. Du wurdest mit Recht von den nationalen Organisationen Europas als Führungsperson anerkannt und belobigt. (EUNWA).

Sei über das blamable Verhalten Österreichs nicht zu enttäuscht. Unsere ach so freie und demokratische Gesellschaft ist offensichtlich für die Ansprüche, die Du an sie gestellt hast, noch nicht reif.

Ich wünsche Dir und deiner Familie noch eine schöne Zeit, Friede und Gesundheit für die Zukunft.

Dein
Hans W. aus der Stadt der „Stillen Nacht“ Oberndorf bei Salzburg


20.12.2020, 16:14

Sehr geehrter Herr Brunnbauer!
Danke für Ihr Engagement. Es tut mir leid, dass der Verein nun aufgelöst wird. Alles Gute weiterhin. Bleiben Sie gesund.

Christine B.

(Es wird weiterhin häufig eingebrochen, die Polizei ist derzeit überlastet. Wird in Zukunft nicht besser werden, vermutlich. Es wird sogar in Kellerabteilen von Zinshäusern eingebrochen, wo nicht viel zu holen ist.)


20.12.2020, 13:24

Sehr geehrter Herr Brunnbauer! 

Vielen Dank für Ihre Nachricht und Information, die ich mit gemischten Gefühle wahrnehme.

Schade, dass diese von „höherer Stelle“ nicht mit der notwendigen Achtung begegnet bzw. unterstützt worden ist. Es ist aber doch sehr viel im Positiven geschehen. 

Ich danke Ihnen auf jeden Fall für die jahrelangen Information und unseren Austausch. Wünsche Ihnen auch alles Gute für die Zukunft.  

In diesem Sinne, ebenso ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Festtage. 

Liebe Grüße
Jakob T.


20.12.2020, 12:12

Vielen Dank für den unermüdlichen engagierten Einsatz, schade, aber ich kann Ihre Beweggründe gut verstehen. Alles Gute für die Zukunft und gesund bleiben !!!LG Edith Sch.


20.12.2020, 12:12
Sg. Hr. Brunnbauer!!! Es tut mir in der Seele weh, dass Euer Verein aufgelöst wird . Sehr schade drum. Aber leider werden in Österreich nur mehr linke Vereine unterstützt .

Leider , alles Gute , in Trauer mfG. Ihr GerhardBac.


20.12.2020, 10:10

Lieber Herr Brunnbauer,

das ist sehr sehr schade und ich hoffe, sie haben diese Nachricht auch an Bezirksvorstehung, Politik und Presse gesandt – man darf auf deren Reaktion gespannt sein. Ihnen persönlich möchte ich für ihr engagiertes Betreiben der pro Nachbar Idee herzlich danken, es war eine äußerst erfolgreiche Tätigkeit für unsere Sicherheit auch im Internet Dienste nachbarschaftlicher Zivilcourage.

Mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Feiertage

Wolfgang H.


20.12.2020, 08:49

Servus Karl,

Du hast ja Deinen Abschied bei unserem letzten Gespräch erwähnt – Du schreibst ja selbst, wenn die Unterstützung fehlt, macht es letztlich keinen Sinn mehr. Sicher werden jetzt „Durchhalteappelle“ und „Tränendrüsendrücker-Mails“ kommen – nimm’s locker: Wo waren die alle zuletzt?

Wichtig ist, dass Du bei vielen die Sinne geschärft hast, ihre Umgebung zu beobachten. Wichtig sind Deine Erfolge! Dafür meinerseits ein großes Danke.

Freue Dich über die neugewonnene Zeit, Zeit für Familie und Freunde, für Neues und längst Liegengebliebenes!

Dir und den Deinen

Gesundheit und Gesegnete Feiertage!

Klaus


20.12.2020, 07:06

Lieber Herr Brunbauer! 

Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Nachbarschaft!

Sehr schade…. 

Bleiben Sie gesund – das ist das Wichtigste derzeit! 

Mit freundlichen Grüßen

Barbara A.


19.12.2020, 23:21

danke für die Infos der letzten Jahre und den Infovortrag!

Michael H.


19.12.2020, 22:52

Lieber Herr Brunnbauer & team,

Ihre Initiative habe ich damals in ihren Anfängen gern aufgenommen und ihre Tatkraft bewundert. Sie haben dazu beigetragen, dass wir uns hier am Fuße des Wilhelminenbergs etwas beschützter gefühlt haben und auch dazu, dass wir selbst zu kleinen nachbarschaftlichen Kreisen des Aufeinander-Schauens zusammengefunden haben. „Pro Nachbar“ wurde zu einem Begriff und der Aufkleber ziert auch heute noch manches Gartentor quasi als Abwehr-Amulett. Es trifft zu, dass uns Angst vor dem anonymen Einbrecher oder der Einbrecherin, der/die uns lange schon heimlich beobachtet, durch Ihre Initiative vermindert wurde. Die Polizei hatte doch (mangels Ressourcen?) den Einbruchs-Bereich quasi abgeschrieben. Sie haben in der Zeit einen wichtigen Beitrag für viele Menschen geliefert.

Kleinere und größere zivilgesellschaftliche „Helden“ wird es immer wieder brauchen, die mit wenig Dank und sogar mit (manchmal verständlichem) Misstrauen bedacht werden, wie zurzeit die Bürgerinitiative „Wilhelminenberg 2030“, die sich mit zähem Nachdruck den Machenschaften bei der Umwidmung von Grünland in Bauland und der Redimensionierung eines Bauprojekts in unserer Umgebung widmet.
Andererseits wurde ich später auch ernüchtert ob meines fehlenden nachbarschaftlichen Wachsinns, als beim unmittelbaren Nachbarn zweimal quasi vor unseren Augen (in einer Sturmnacht) ins Haus eingebrochen wurde, ohne dass wir nur eine Ahnung davon mitbekamen, obwohl wir nebenan im Wohnzimmer versammelt waren. Oder ein paar Häuser weiter ein 300kg Safe in einer August-Nacht über den Balkon in den Garten geworfen wurde, ohne dass irgendwem etwas aufgefallen wäre.

Auch die Warn-mails von Pro Nachbar taten ihr Gutes, die vor diversen Einbruchs- und Betrugsversuchen warnten und Berichte weiterleiteten. Vielleicht hat sich die Warnmöglichkeit mittlerweile durch die stärkere Beanspruchung der neuen Medien ins Netz verlagert, vielleicht hat sich Ihre zivilgesellschaftliche Initiative im Großen und Ganzen erübrigt und Sie dürfen Ihre Aufmerksamkeit wieder mehr in Ihren persönlichen Bereich verlegen!

Ich wünsche es Ihnen und uns jedenfalls, dass Ihr Einsatz nicht mehr benötigt wird und wir uns ohne Angst in unserem Grätzl und der ganzen Stadt bewegen dürfen.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Initiative!

Mit herzlichen Grüßen,
Monika F.


19.12.2020, 22:49

Lieber Karl,

mit einem lachenden und einem weinenden Auge entnehme ich der email das Vereinsende.

Weinend, weil Du viel, viel Herzblut in Dein Wirken fließen hast lassen. Und weil das viel, viel Positives bewirkt hat. Allein das Wissen um Deine Plattform hat vielen – wo ich das mitbekommen habe – älteren und alleinstehenden Damen und Herren ein beruhigendes Gefühl gegeben. Und das hat schon was!

Lachend im Sinne von „froh sein“, weil die Zusammenarbeit mit der Politik und der Polizei immer eine zweischneidige sein muss: Zur Politik ein Zitat des US Schauspielers Richard Jordan in seiner Rolle als Dr. Jeffrey Pelt, des Beraters des US Präsidenten in „Jagd auf Roter Oktober“. Er sagt zu Alec Baldwin „ich bin Politiker, das heißt, ich belüge und betrüge, und wenn ich einem kleinen Mädchen bei einer Veranstaltung Süßigkeiten schenke, nehme ich sie ihr nachher wieder ab – ich halte mir einfach Optionen offen …“ Damit ist alles gesagt, und mit solchen „Mitstreitern“ kann nur gewinnen, der selbst ein #ehschowissen ist.
Das bist Du keinesfalls – und wenn Du erfreut über politisches Wohlwollen warst: ich hab das als Mittel zum Zweck gesehen, Politiker selbst lehne ich kategorisch ab, ich hab noch keinen getroffen, der für eine Sache, die nicht die seine ist, „arbeitet“.

Die Polizei macht nur ein freundliches Gesicht, wenn sie selbst gut dasteht und agiert intern hart im Windschatten der Politik. Mit der aktuellen Nehammerisierung mit Hilfe der galaktischen Todesseuche driftet die Polizei im Generalpolitauftrag dramatisch ab und zehrt im Moment noch von rudimentären Sympathien der Bevölkerung; hauptsächlich von denen, die wenig begreifen. Und Dein schöner Spruch: „Das wahre Kennzeichen einer glücklichen Stadt ist nicht die Abwesenheit von Gefahr, sondern die Abwesenheit von Angst“ verblasst zusehends im Coronatheater der Willkür.

Ich hör Dich sagen „da hast du schon positiver gesprochen“, aber Du weißt: alte Militärs können schwer aus einer Lagebeurteilung raus …;-)

Insofern ist der Zeitpunkt „Pfiat Gott“ zu sagen, goldrichtig. Ob einfach so oder aus anderen, mir nicht bekannten Gründen mag hier egal sein: wichtig scheint mir: dass. Meiner Beurteilung nach wäre die Gefahr groß gewesen, in den Sog der untergehenden Polizei zu geraten, weil Du ja in Deinem Arbeiten für die Leute einen Kurs hart an jenem der Polizei fahren musstest.

Für meinen Teil kann ich Dir ein riesiges Dankeschön sagen, ich durfte interessante Persönlichkeiten bei Dir treffen und die Gastfreundschaft von Dir und deiner charmanten Frau erleben. Einige Zeit nach dem Kennenlernen von Roland Bauer hatte ich ein nettes Erlebnis auf dem Hochbärneck (ist in der Nähe von Mariazell bei Sankt Anton an der Jeßnitz), da verbringe ich manchmal eine geistige Einkehrwoche zum Abschalten im Herbst. Die einzigen Gäste damals mit mir waren fünf Mann der NÖ Hochwasserverbauung, die in diesem Sankt Anton ein Zuflussrinnsal der Erlauf sicherten. Im Gespräch erwähnte ich Roland, weil ich wusste, wo er tätig war – die verblüffte Antwort war „ja, und ob wir den kennen, des ist ja quasi unser Chef!“. War dann die Woche spätabends immer eine unterhaltsame Diskussionsrunde.

Ich darf Dir und Deiner lieben Frau ein friedvolles Weihnachtsfest wünschen (no na, in der Friedensstadt;-), rutscht gut ins Neue Jahr und bleibt´s gesund!

Liebe Grüße,

Gerhard


19.12.2020, 21:38

S.g. Herr Brunnbauer!

Es tut mir sehr leid, dass Sie Ihre Tätigkeit beenden wollen. Ich habe Ihre sehr wichtigen Beiträge zur Sicherheit in unserem Bezirk sehr geschätzt! 

Vielleicht gibt es eine Möglichkeit mittels einer Unterschriftenaktion Ihre Tätigkeit fortzusetzen bzw. es finden sich evtl Sponsoren!!
Das würde mich sehr freuen!
 
Eine frohe Weihnachtszeit und ein gesundes und sicheres 2021! 

Alles Liebe, 

Dr. Silvia B.

 

 

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